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Mittwoch, 01. Juli 2020
19:00 - TUFA Stream Factory: Jawknee Music
Live im Fernsehen auf dem Offenen Kanal 54 und online unter www.facebook.com/OK54Buergerrundfunk Live Übertragung des Streams im Textorium
Mittwoch, 08. Juli 2020
19:00 - TUFA Stream Factory: Cochi Vudú und der Menschenzoo
Live im Fernsehen auf dem Offenen Kanal 54 und online unter www.facebook.com/OK54Buergerrundfunk Live Übertragung des Streams im Textorium
Freitag, 10. Juli 2020
Mittwoch, 15. Juli 2020
19:00 - TUFA Stream Factory: Akku-Stikk
Live im Fernsehen auf dem Offenen Kanal 54 und online unter www.facebook.com/OK54Buergerrundfunk Live Übertragung des Streams im Textorium
Freitag, 24. Juli 2020
Mittwoch, 29. Juli 2020
21:30 - TUFA Open-Air-Kino: LEID UND HERRLICHKEIT | Es lebe das Alter!
Drama, Biografie, Spanien 2019 ca. 109 Minuten FSK 6 R: Pedro Almodóvar D: Antonio Banderas; Penélope Cruz

Freitag | 06. März 2020 | 20:00 Uhr

Ausstellung „1000 Tücher gegen das Vergessen“

Die Rolle des Gedenkens, bosnisch Rola sjećanja, erinnert an Menschen, die in den 1990er Jahren während der Kriege im ehemaligen Jugoslawien getötet wurden. Ab 2002 entwickelt die Schweizer Künstlerin Anna S. Brägger im Rahmen der Trauma-Therapie des Berliner Vereins südost Europa Kultur das stetig wachsende textile Kunstwerk für Geflüchtete aus dem Westbalkan: Die Frauen sticken die Namen und Lebensdaten ihrer getöteten Angehörigen, Freunde und Nachbarn auf Stofftaschentücher. Das Sticken eines Gedenktuchs löst viele Erinnerungen aus, schöne und schmerzliche. Welches war die Lieblingsblume des geliebten Menschen, welche Farben mochte er besonders? Über welches Motiv hätte er sich gefreut? Wie wäre das Leben gemeinsam weiterverlaufen, wenn der Krieg dem nicht ein jähes Ende gesetzt hätte?

Anna S. Brägger fügt die einzelnen Stoffbahnen zusammen und schafft
damit ein bewegliches Denkmal gegen das Vergessen und für den Frieden, das seit 2004 im In- und Ausland präsentiert wird. Die Rola, die derzeit 47 laufende Meter misst, wächst ständig weiter, so auch im Rahmen der Präsentation in der Tuchfabrik Trier.
Audiostationen geben den stickenden Frauen eine zusätzliche Stimme.
Landschaftsaufnahmen von Nihad Nino Pušija führen in die Region ein. Dem historischen und aktuellen gesellschaftlichen Kontext der Konflikte in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens geht die Ausstellung streiflichtartig nach.

Mit Vorträgen von Beate Wild (Kuratorin, Museum Europäischer Kulturen Berlin) und Bosiljka Schedlich, die das Ausstellungsprojekt von Anfang an begleitet haben.

Musikalische Begleitung:
Vernesa Berbo (Gesang)
Amira Berbo (Piano, Gesang)

In Bosnien sagt man „Das was man liebt, teilt  man mit Menschen die man liebt. !“  Vernesa Berbo teilt ihre geliebten Lieder mit ihrer Tochter Amira, zusammen verwandeln sie alte Lieder aus Bosnien zu einem neuen Sound aus Berlin.

Ausstellung 2. OG | Veranstalter: TUFA e.V. |
Ausstellungszeitraum: 06.03.2020 – 26.04.2020

Führungen für Schulklassen nach Voranmeldung:
10.-13.3. | 17.-20.3. | 21.-24.4.2020, Uhrzeit nach Absprache
Anmeldung unter: info(@)tufa-trier.de

Offenes Sticken mit der Künstlerin (ohne Voranmeldung):
07.03. & 08.03.: 11-17 Uhr | 14.03. & 15.03.:  11-17 Uhr
21.03.: 11-17 Uhr | 18.04. & 19.04.:  11-17 Uhr | 15.04.: 11-17 Uhr

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