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Mittwoch, 01. Juli 2020
19:00 - TUFA Stream Factory: Jawknee Music
Live im Fernsehen auf dem Offenen Kanal 54 und online unter www.facebook.com/OK54Buergerrundfunk Live Übertragung des Streams im Textorium
Mittwoch, 08. Juli 2020
19:00 - TUFA Stream Factory: Cochi Vudú und der Menschenzoo
Live im Fernsehen auf dem Offenen Kanal 54 und online unter www.facebook.com/OK54Buergerrundfunk Live Übertragung des Streams im Textorium
Mittwoch, 15. Juli 2020
19:00 - TUFA Stream Factory: Akku-Stikk
Live im Fernsehen auf dem Offenen Kanal 54 und online unter www.facebook.com/OK54Buergerrundfunk Live Übertragung des Streams im Textorium
Freitag, 24. Juli 2020
Mittwoch, 29. Juli 2020
21:30 - TUFA Open-Air-Kino: LEID UND HERRLICHKEIT | Es lebe das Alter!
Drama, Biografie, Spanien 2019 ca. 109 Minuten FSK 6 R: Pedro Almodóvar D: Antonio Banderas; Penélope Cruz

Samstag | 15. Februar 2020 | 20:00 Uhr

Irmgard Knef - Ein Lied kann eine Krücke sein

Solo for one - Musical Comedy90 Jahre und kein bisschen leise…

Irmgard Knef, Alterspräsidentin des deutschen Kabarett-Chanson feiert in ihrem neuen, mittlerweile 8. Solo-Programm das Leben und die Liebe. Wenn auch ein wenig gebrechlich, präsentiert sie doch mit ungebrochenem Kampfgeist neue Geschichten, neue Chansons und bekannte Songs, die man so noch nicht gehört hat. Dankbar noch Mumm in den Knochen zu haben, statt Honig im Kopf, bietet die witzig – skurrile Entertainerin dem Alter die Stirn und dem Publikum kurzweilige Unterhaltung. Diese Frau lässt sich nicht in die Suppe spucken - erst recht nicht, wenn man sowieso bald den Löffel abgeben muss. Die hoffnungslose Optimistin lässt am Spätabend ihres Lebens noch mal die Korken knallen - eine satirische Ode an die Vitalität einer unverwüstlichen Berlinerin und wie immer auch eine stilistisch-musikalische Hommage, bzw. „Oma“-ge an die Schwester mit dem großen Namen.

Schwarzhumorig und schnodderig, ausgestattet mit Bonmots und Wortwitz bis hin zum gehobenen Kalauer, schiesst sie immer wieder aus der etwas steif gewordenen, aber immer noch echten Hüfte.Kabarettistische Zukunftsprognosen, Bestandsaufnahmen der Gegenwart in Bezug auf Politik und Karriere fehlen da ebenso wenig wie humoristische Vergangenheitsbewältigung in Sachen Männer, getreu dem Motto „Lieber in seinem Longdrink rühren und an vergangene Affären denken, als im Trüben zu fischen und an jeder Sache ´n Haken zu finden“. Für die plausible Präsentation in Wort, Bild und Ton der erfundenen knefschen Blutsverwandten Irmgard Knef, zeichnet wie immer der singende und schauspielernde Wahl-Berliner Ulrich Michael Heissig verantwortlich.

Pressestimmen zur Premiere in Berlin:


„’Irmgard Knef barrierefrei - mit 95 noch dabei ’heißt Heissigs neuer Abend in der Bar jeder Vernunft, und der ist ihm leichthändig fein und rundherum schön gelungen....Die unterschiedlichen Aggregatzustände des Menschseins weiß U.M. Heissig hinreißend und bewegend darzustellen, verrät kokett die Alltagsgebrechen der ,Grande Dame des halbseidenen Showbiss’ und wie sie sich mit Witz und Grandezza davon emanzipiert. ...Noch gehts uns gut’, postuliert sie mit vokaler Entschlossenheit und zeigt, wie das Alter mit Herz und Humor erträglich sein könnte.”
Irene Bazinger, Berliner Zeitung 3.02.2020

„Die reale, 2002 verstorbene Hildegard Knef hat einen Platz am Bahnhof Südkreuz, verschwindet aber ansonsten im Nebel der Erinnerung. Während Irmgard helle strahlt.”
Udo Badelt, DER TAGESSPIEGEL, 3.02.2020

„Mag Irmgard auch mit einem Gehstock die Bühne entern, sie ist mit (fast) 95 noch ganz schön helle, schlagfertig, in Maßen schamlos und Up-to-date... Über zwei Stunden halten Heissig und Irmgard im Alleingang das Publikum bei der Stange und bei bester Laune. Das ist nicht nur darstellerisch eine immense Leistung, es ist vor allem für Irmgard-Knef-Kenner eine freudige Überraschung, welche immer wieder neuen Facetten Ulrich Michael Heissig als Autor und Darsteller seinem Kunstgeschöpf abzugewinnen vermag. ...diese großartige Kreuzberger Alternative zu Hildegard ist alles andere als altersmüde und ausgebrannt – und „Barrierefrei“ wird hoffentlich nicht das Letzte sein, was wir von ihr hören und sehen werden. Oder um mit Lotti Huber zu sprechen: In dieser Zitrone steckt noch viel Saft.”
Axel Schock, live und lustig, 3.02.2020

Video: https://www.youtube.com/watch?v=qy--68IP5Hw&feature=youtu.be

COPYRIGHT FOTO: Robert Recker


Großer Saal | Veranstalter: TUFA e.V.|

Eintritt: VVK: 17/20 €  inkl. Geb. | AK: 19/22 €

Tickets unter: www.ticket-regional.de

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