Neue Öffnungszeiten der Ausstellungen und der Artothek:
Dienstag / Mittwoch 14 - 17 Uhr
Donnerstag 17 - 20 Uhr
Freitag 14 - 20 Uhr
Samstag / Sonntag 11 - 15 Uhr
Montag geschlossen
OPEN-EXPO
Ausstellung internationaler Klangkunst
Die im Rahmen des Openingfestivals12 stattfindende Ausstellung zeigt Arbeiten
internationaler Künstler, die sich seit langem im weitesten Sinne mit Klangkunst
auseinandersetzen:
Der in Berlin und Montevideo lebende Bildhauer Lukas Kühne zeigt "serie armónica", eine „stille" Klangarbeit.
„Fingerboards“, durch Fingerabdrücke auf einem Cellogriffbrett entstandene Bilder, stammen von dem Komponisten, Cellisten und bildenden Künstler Michael Bach Bachtischa aus Frankreich.
Der gebürtige Schotte Maurice Doherty präsentiert das Video: „Waiting 2010“, in
welchem Stille durch mehrere Fortissimo-Ereignisse unterbrochen wird.
„Tropf-Ensemble VI“ ist eine Installation von Bernd Bleffert mit vielfach rhythmischen Überlagerungen von tropfendem Wasser .
Marcus Kaiser aus Düsseldorf, Komponist, Cellist und bildender Künstler installiert eigens für OPEN-EXPO eine raumgreifende Plastik, die mit dem Klang lebender Hummeln arbeitet.
Vernissage: Freitag, 03.02., 17:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 03. – 24.02. 2012
Finissage: 24.02., 19:00 Uhr
Ausstellungsraum und Galerie 2. OG
Kunstsalon "Open Expo", mit Michael Bach und Bernd Bleffert
Moderation: Rainer Breuer
Der erste Kunstsalon im neuen Jahr, und gleich wieder ein ganz ungewöhnlicher: Passend zur Ausstellung Open Expo sind zwei Künstler zu Gast, die dort Klang-Installationen zeigen. Mit Michael Bach - Komponist, Cellist und bildender Künstler - ist damit zum ersten Mal ein Künstler aus dem Nachbarland Frankreich in der TUFA. Von ihm stammen z. B. durch Fingerabdrücke auf einem Cellogriffbrett entstandene Bilder. Natürlich reist Bach mit Cello an - so wird der Salon auch ein bisschen musikalisch.
Der Trierer Bernd Bleffert ist mit einer Installation mit vielfachen rhythmischen Überlagerungen von tropfendem Wasser zu sehen - und zu hören. Das Tropf-Ensemble besteht aus Plastikflaschen; Wasser; Eisenständer; PVC-Rohren; Plastikwannen; Gummischlauch und Folien. Abhängig von der Anzahl der Tropfdüsen, den Tropfgeschwindigkeiten, Fallhöhenunterschiede u. a. entstehen komplexe polyrhythmische Strukturen.
Mit dem Weingut Schmitt-Kranz aus Riol ist ein Topwinzer für die Salonprobe zu Gast, dessen Weine sich trotz komplexer Struktur auf Anhieb gut erschließen. Es wird mit Sicherheit ein ungewöhnlicher und spannender Kunstsalon der anderen Art.
30 JAHRE KULTURWERKSTATT - "lebhaft" - FOTOAUSSTELLUNG
Basierend auf dem Italienischen Begriff "mosso", entwickelte sich das Projekt zu dieser Ausstellung - lebhaft, bewegt, verwackelt - letzteres dem Fotografen eher ein Greuel, als Stilmittel jedoch durchaus einsetzbar.
Zusammengefunden haben sich 8 Fotografinnen und Fotografen, schwarz/weiss, analog, digital, in Farbe. Mit von der Partie sind: gabbro, Torsten Schumann, Joe Collins, Patrick Rödig, Sabine Wissmann, Franz-Josef Weyand, Alexander Fischbach und Heinz Kreil.
Als Jubiläumsgeschenk leistet sich die Kulturwerkstatt (erstmals) einen Ausstellungskatalog! Erhältlich zur Vernissage.
Vernissage:10.2.2012, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 11.2.-26.2.2012
Ausstellungsraum 1.OG
und demnächst: RELIQUIE - Fetisch ind Kirche, Kunst & Konsum
15. 04.- 17.06.2012 + + +
Vernissage Samstag 14. 04.2012
1.OG 19:30 Eröffnung der Klanginstallation von liquid penguin ensemble
2.OG 20:00 Eröffnung der Gesamtausstellung mit Bazon Brock und Performance von Pia Müller
Das Jahr 2012 wird in die Stadtgeschichte eingehen. 5oo Jahre nach der ersten Präsentation der Tunika und nach 16jähriger Abstinenz wird es wieder eine Heilig-Rock-Wallfahrt mit Jesus’ Sterbehemd geben.
Zu diesem Anlass werden mehr als 1.000.000 BesucherInnen und PilgerInnen in Trier erwartet.
Die TUFA veranstaltet unter dem Titel RELIQUIE 2012 eine Wallfahrt der ganz andern Art und verwandelt das Haus in experimentelle Erlebnisräume, in denen der Heilige Rock zu Trier natürlich nicht fehlen darf!
Besucherinnen und Besucher erwartet eine Gruppenausstellung von 30+ regionalen und überregionalen KünstlerInnen, die das Thema Reliquie und Fetisch mittels Malerei, Installation, Zeichnung auf Toast und Röntgenbild, Fotografie, Performance, Videokunst und einigen Überraschungen bespielen werden.
Der Hof und Eingangsbereich der TUFA, der Ausstellungsraum im 1. OG, die gesamte Kunstetage im 2.OG, sowie Nischen und Ecken werden zu Wallfahrtsorten der Kunst und laden herzlich dazu ein, auf Entdeckertour zu gehen.
Ein spannendes, intellektuelles und künstlerisches Begleitprogramm wird die neunwöchige Ausstellung zusätzlich bereichern und viele gute Gründe liefern, die TUFA von April bis Juni 2012 mehrfach zu besuchen.
Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler wurden beauftragt, sich mit dem Thema Reliquie und Fetisch auseinander zu setzen. Fragen nach Glaubensauthentizität und Kommerzverhalten, die Hinterfragung von tradierten (sinnentleerten) Handlungen und die Bedeutung einer spirituellen Wallfahrt in einer durchkommerzialisierten Welt werden in den unterschiedlichen Kunstwerken genauso thematisiert, wie die Frage nach Wesen und Funktion eines zeitgemäßen Reliquienersatzes.
Über die Zusammenhänge zwischen religiösen Traditionen und der Spiegelung in Kommerz und Konsum der heutigen Zeit kommen weltliche Aspekte in den Fokus der Auseinandersetzung. Die religiöse Pilgerreise wird in Relation zu einem neuen Massenpilgern gesetzt, hin zu kommerziellen Prestigeobjekten.
Die national und international hochkarätig besetzte Ausstellung ist eine Wallfahrt im künstlerischen Sinne, die mitten in die hochaktuelle Diskussion um die Rolle von Konsum, Kommerz, modernen Götzenbildern und Identitätsverlust zielt und hat somit – neben dem künstlerischen Wert - eine enorme gesellschaftliche Relevanz.
Dabei geht es nicht nur um religiöse Aspekte, aber natürlich spielen Kirche, Religion und Gott eine große Rolle.




